Was ist anders in Neuseeland?

Wir werden oft gefragt, was uns am meisten überrascht hat in Neuseeland, als wir hier angekommen sind, und was anders ist als in Deutschland. Zugegebenermaßen haben wir mittlerweile einiges vergessen und vieles ist zur Normalität geworden. Daher haben wir eine Umfrage gemacht unter Einwanderern und haben eine Liste zusammengestellt von 40 Dingen, die hier anders laufen.

Einkaufen, Cafes und Restaurants

1. Man lernt, nichts unnötiges zu kaufen

Lebensmittel und vieles andere sind für deutsche Verhältnisse recht teuer – besonders am Anfang kann es ein ziemlicher Schock sein, für Paprika drei Dollar zu bezahlen. Die Preise für Obst und Gemüse richten sich sehr nach den Jahreszeiten. So kann es durchaus sein, daß z.B. das Kilo Tomaten im Winter bis zu $10 kostet. Man lernt zu sparen und nichts Überflüssiges zu kaufen.

Auch muß man bedenken, daß viele Artikel importiert werden müssen, somit sind die Preise für das tägliche Leben (z.B. Drogerieartikel, Schuhe) recht teuer.

2. Cafes schließen sehr früh

Es kann durchaus vorkommen, daß Cafes schon zwischen 15 – 16 Uhr schließen. Somit kann es manchmal schwierig sein, am Nachmittag eine gute Tasse Kaffee zu bekommen.

Auch manche Ladenöffnungszeiten sind recht unterschiedlich, woran man sich allerdings schnell gewöhnt. 

3. Einkaufswagen ohne Geld

Das System des Münzeneinwurfs gegen Einkaufswagenverleih kennt man hier nicht.

Man nimmt den Wagen einfach und geht einkaufen. Leider kann es daher vorkommen, daß die leeren Wägen überall verstreut auf dem Parkplatz “geparkt” werden .

4. Im Supermarkt wird die Ware eingepackt

Das Verkaufspersonal packt euch die Ware direkt in die Einkaufstüte und plaudert dabei mit euch, wie euer Tag so läuft und was für Pläne man für den Rest des Tages hat. Es braucht also keine Panik entstehen, die Ware so schnell wie möglich in die Tasche oder Wagen laden, um zu vermeiden, daß die Ware des nächsten Kunden auf der eurigen landet. Eine Ausnahme besteht bei der “Pak’n Save” Kette, wo man die Ware selbst verpacken muß (daher auch der Name – Einpacken und Sparen!)

5. Bargeld ist nicht erforderlich

Ihr müßt kein Bargeld mit euch führen, da ihr so gut wie überall mit Karte bezahlen könnt. Ausnahmen gibt es lediglich bei der Spendenbox, am Obst- und Gemüsemarkt und in DOC Hütten entlang der Wanderwege.
Selbst wenn auf der Straße Spenden gesammelt werden, ist Kartenbezahlung oft möglich. 

6. Kostenloses Obst für Kinder

In den Countdown Supermärkten findet man Körbe, in denen kostenloses Obst für Kinder angeboten wird. Das ist nicht nur gesund, sondern unterhält die Kinder während des Einkaufs!

7. Technische Neuerungen bereits weit verbreitet

Trotz der scheinbar abgelegenen Lage Neuseelands setzen sich technische Neuerungen hierzulande schnell durch.

Selbstbedienung ist weitreichende Normalität und das eigene Einscannen und Bezahlen am Ende des Einkaufs ist sehr beliebt. Pak’n Save führte darüber hinaus ein System ein, wonach jeder Kunde, der sich als Mitglied registriert hat, sich einen manuellen Barcode Scanner leihen und damit während des Einkaufs die Ware bereits einscannen kann.

8. Vertrauenskassen

Ihr fahrt z.B. an der Landstraße entlang und findet einen Stand mit Gemüse, Milch, Eiern, Honig oder manchmal sogar Wein – allerdings fehlt oft das Preisschild. Somit kann man sich einfach das nehmen, was man kaufen will, und soviel bezahlen, wie man es für angemessen hält. Alles Vertrauenssache. Manche dieser Stände bieten sogar ein Terminal zur Kartenzahlung an!

9. Ohne Ausweis kann man keinen Alkohol kaufen

Teilweise erscheint es recht mühsam, hierzulande Alkohol zu kaufen. Supermärkte führen nur Bier und Wein, für Spirituosen muß man in andere, speziell dafür lizensierte Läden gehen.

Das Mindestalter zum Alkoholkauf ist 18 und ein Gesetz besagt, daß man dies per Ausweis belegen muß, zumindest wenn man jünger als 25 aussieht. Für ausländische Besucher, die keinen neuseeländischen Führerschein haben, heißt das, Reisepaß vorzeigen oder eine “18+” Karte besorgen, die man für $35 kaufen kann.

10. In Bars und Cafes bezahlt man wenn man bestellt, in Restaurants wenn man geht.

In 99% aller Fälle gibt es eine Kasse in Restaurants, wo man am Ende seines Besuches bezahlen kann, d.h. man muß nicht auf den Kellner warten, wenn man sein Essen beendet hat.

In Cafes und Bars dagegen, bestellt und zahlt man meist gleichzeitig.

11. Der “Flat White” – eine neuseeländische Kreation

Neuseeland sind schlichtweg besessene Kaffeetrinker und erfanden einen Milchkaffee, den “Flat White”, der täglich morgens getrunken wird. Ursprünglich war der Flat White ein misratener Cappuccino, ist aber mittlerweile auch in Australien weit verbreitet. Die Qualität des Kaffees in Neuseeland ist tatsächlich sehr hoch, manch einer behauptet sogar, man findet hier den weltweit besten Kaffee. Eine Statistik belegt, daß es hierzulande die weltweit größte Anzahl an Kaffeeröstereien pro Kopf gibt.

Auf der Straße

12. Linksverkehr

Bestimmt ist euch allen bewußt, daß man in Neuseeland links fährt. Es dauert auch gar nicht lange, bis man sich an rechtsgesteuerte Autos gewöhnt. Schwieriger ist es dann schon, wenn man die Straße überqueren will, da die Autos von der anderen Richtung kommen, wie man es von Deutschland gewöhnt ist. Daher ist große Konzentration geboten, egal ob man als Autofahrer in eine Straße einbiegt oder als Fußgänger auf die andere Straßenseite möchte. Ähnlich läuft es auch auf dem Fußweg, auch hier hält man sich links, wenn man jemandem ausweichen muß. In derartigen Situationen kann man den Touristen schnell erkennen.

13. Tankstellen gibt es nicht an jeder Ecke

Stellt sicher, daß ihr genug Benzin im Tank habt, wenn ihr durch abgelegene Gegenden fahrt, da man nicht überall Tankstellen findet. Manchmal liegen diese mehr als 100km entfernt, eine Strecke, die ihr bestimmt nicht zu Fuß zurücklegen wollt!

14. Die Reise dauert länger als erwartet

Straßen sind hier häufig eng und kurvenreich, was bedeutet, daß es oft viel länger dauert als geplant, von A nach B to gelangen. Auf Landstraßen darf man maximal 100km/h fahren und die sogenannten “Motorways” führen sogar durch Dörfer. Es kann unter Umständen auch passieren, daß man durch eine passierende Kuhherde aufgehalten wird oder daß der Weg von einer Weide zur anderen für tausende von Schafen über die Straße führt. So eine Szene läßt sich nicht beschreiben, die muß man erleben. Es gilt also – nicht durch die Gegend rasen, sondern viel besser die Fahrt genießen!

15. Der Schotterweg ist auch eine Straße

Laßt euch nicht dadurch überraschen, daß auf einmal eine geteerte Straße sich in einen Schotterweg verwandelt. Meistens wird dies mit entsprechenden Schildern (“Gravel Road”) angekündigt.

Wir erinnern uns noch gut daran, wie Freunde aus Europa, die uns besuchen kamen, den schieren Terror in den Augen hatten, als ihr Mietauto auf der staubigen Schotterstraße seine Farbe wechselte…

Wohnen

16. Wohnen ohne Heizung und Isolation

Nun kommen wir zu den weniger angenehmen Seiten des Lebens. Viele ältere Häuser sind aus Holz gebaut mit mangelnder Isolierung, sodaß es einem manchmal erscheint, als ob es der Wind durch die Wände weht.  Mit ein bißchen Glück findet man ein Haus mit offenem Kamin, jedoch sind im Winter warme und trockene Häuser wie in Mitteleuropa eher eine Seltenheit.

Könnt ihr euch noch an die gute alte Wärmflasche erinnern? Höchstwahrscheinlich werdet ihr einer solchen in Neuseeland wieder begegnen. Es sei denn, ihr verfügt über den Luxus einer elektrischen Heizdecke, die ihr am Abend zum Bettanwärmen einschaltet.

Chata v novozélandské přírodě

17. Steckdose mit Schalter

Ihr werdet euch oft wundern, warum diverse Geräte nicht funktionieren, warum euer Laptop sich nicht auflädt, obwohl ihr es ans Ladegerät gehängt habt. Erst dann werdet ihr bemerken, daß ihr einen wichtigen Schalter vergessen habt: jede geprüfte Steckdose in Neuseeland hat seinen eigenen Stromschalter… Als ob es nicht genug ist, daß du einen Adapter für deine europäischen Geräte brauchst!…

18. Wasserhähne wie in England

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Neuseeland ist eine Britische Kolonie, und leider haben die Einwanderer getrennte Wasserhähne für warmes und kaltes Wasser eingeführt. Wir wollen nicht behaupten, daß dies überall der Fall ist, aber ihr werdet ihnen häufiger begegnen, als es euch lieb ist.

19. Umgekehrte Türschlösser

Zusätzlich zu rechtsgesteuerten Autos und dem Linksverkehr, findet man hier häufig Türschlösser, die sich in umgekehrter Richtung entsperren. Da das nicht überall so ist, werdet ihr für den Dauer eures Aufenthalts damit kämpfen.

Sprache

20. Kiwi Englisch – ein Kapitel für sich

Es wird nicht lange dauern, bis ihr bemerkt, daß Neuseeländer ein anderes Englisch sprechen, als ihr es vielleicht gewohnt seid. Wenn ihr also am Flughafen gefragt werdet, ob ihr ein “Tint” bei euch führt, dann will man nur wissen, ob ihr ein Zelt (“Tent”) bei euch habt. Kiwis machen mit ihrer Aussprache oft aus dem “e” ein “i”, aber das ist nur der Anfang. Mit ihrem Dialekt und vielen besonderen Ausdrücken werdet ihr gut zu tun haben (jandals, dairy, bach). Genießt zuerst einmal das nette “sweet as” oder “no worries, mate”.

21. Maori und ihre Sprache

Maori sind die ursprünglichen Einwohner Neuseelands und ihr werdet viel mit der Kultur in Kontakt kommen. Zusammen mit Englisch ist “Te Reo” (die Sprache der Maori) die offizielle Landessprache. Ortsnamen wir Pukekohe, Paraparaumu, Whakapapa, Tukituki sind nur eine kleine Auswahl. Aotearoa heißt übersetzt “Das Land der langen, weißen Wolke” und meint nichts anderes als Neuseeland.  Im täglichen Leben hört man Maori nicht allzu oft, dennoch gibt es einen eigenen Fernsehsender, Maori TV, wo ihr auf den Geschmack kommen könnt.

Maorsku kulturu

Wetter und Natur

22. Sommer im Winter

In Neuseeland hat man vier Jahreszeiten, allerdings finden die im Vergleich zu Deutschland genau umgekehrt statt. Im deutschen Sommer herrscht in Neuseeland also Winter. Und wenn man meint, das umgekehrte trifft auch zu, so ist man gut beraten, immer ein Sweatshirt oder eine warme Jacke mitzunehmen. Desgleichen gilt auch für das Meer, wo man außer an sehr heißen Tagen daran denken sollte, einen Neoprenanzug mitzunehmen oder sich auszuleihen.

Es ist also etwas gewöhnungsbedürftig, den Juli als einen Wintermonat zu betrachten, sich auf den Jahreswechsel im Sommer vorzubereiten – oder sogar Weihnachten mit Grillfest und Schwimmen zu verbringen!

23. Wetterwechsel

In Neuseeland kann sich das Wetter extrem schnell ändern. Es kann vorkommen, daß man innerhalb eines einzigen Tages erst friert, dann durchnäßt wird und zu guter letzt wieder sonnenbaden kann.

Die Tatsache, daß Neuseeland vom Meer umgeben ist, spielt eine große Rolle in der Wechselhaftigkeit des Wetters. Doch daran kann man sich gewöhnen. Man kann sich bei schlechtem Wetter ja immer damit trösten, daß die Sonne nie weit entfernt ist.

24. Sonnenbrand

Man müßte es mit drei Ausrufezeichen schreiben!!!

Das Loch in der Ozonschicht ist über Australien und Neuseeland so groß wie nirgend anders in der Welt. Das bedeutet, daß die Sonneneinstrahlung trotz einer dicken Wolkenschicht sehr stark sein kann. Daher ist es extrem wichtig, sich mit einer guten Sonnencreme mit 50 SPF zu schützen. Die Hautkrebsstatistiken in Neuseeland sprechen Bände!

25. Erdbeben

Pro Jahr gibt es etwa 15,000 Erdbeben in Neuseeland, zum Glück liegen die meisten in großer Tiefe begründet, sodaß man sie nicht bemerkt. Immerhin, ca. 150-200 sind spürbar, manche mehr als andere. Kiwis akzeptieren das als einen normalen Teil des Lebens, dennoch ist es gut, über die Grundregel “Drop, Cover and Hold” bescheid zu wissen (auf Händen und Knien auf den Boden begeben, unter einem Tisch o.a. Schutz suchen und sich dabei festhalten)

26. Kosmische Schönheit

Der Sternenhimmel über Neuseeland ist unvergleichlich schön. Besonders auf der Südinsel in der Mackenzie Gegend (Lake Tekapo, Mount Cook) ist der Blick in den Nachthimmel mit Tausenden von Sternen atemberaubend. Dank der geringen Lichtverschmutzung ist das Mackenzie Gebiet weltweit als die beste Gegend zur Sternbeobachtung ernannt worden.

Fauna und Flora

27. Weidentiere

Die weithin sichtbarsten Bewohner der grünen Weiden sind Schafe und Kühe. Es gibt ca. 29.5 Mio Schafe und 9.9 Mio Kühe, 6.4 Mio davon zur Milch- die übrigen 3.5 Mio zur Fleischproduktion. Das am häufigsten vorkommende Tier ist allerdings das Possum von der Familie der Beutelsäuger, die hier ganz besonders die einheimische Vogelwelt bedrohen.

Nový Zéland je domovem 29,5 milionu ovcí.

28. Tiere in der freien Natur

Neuseeland bietet einem ein unvergleichliches Naturerlebnis. Mit Glück kann man hier Seehunde, Pinguine, Seelöwen, Delphine oder Wale erleben. Viele bedrohte Tierarten überleben hier noch, so wie der kleinste, wertvollste Pinguin der Welt (“little blue penguin”) oder eine der vom Aussterben am meisten bedrohten Delphinarten (“Hector dolphin”).

Es ist zu viel zu Erledigen? Das will einzig Ruhe! DeustcheKiwis helfen euch gerne!

29. Vögel

In Neuseeland wird man schnell zum Ornithologen. Man findet viele einheimische Vögel, deren Gesänge in freier Natur einfach einzigartig klingen. Garantiert trifft man den Pukeko oder den Kea, den Bergpapagei, an. Sehr selten ist es allerdings, den vom Aussterben bedrohten Kiwi zu sehen, und es wäre reine Glücksache, ihn nachts im Wald einfach nur zu hören.

30. Keine Schlangen oder giftige Spinnen, nur Fledermäuse und Sandfliegen

Es gibt keine Schlangen, giftige Spinnen oder sonstiges Ungetier wie in Australien. Selbst Zecken (außer auf den Kuhweiden) gibt es eher selten. Somit kann man unbesorgt barfuß im Gras laufen und ein Picknick genießen.

Was den Schein Neuseelands allerdings ein wenig trübt, ist eine unangenehme Insektenart, die man Sandflies nennt und die überwiegend auf der Südinsel vorkommen.

Eigentlich sind die Sandflies recht unauffällig, bis man von ihnen gebissen wird….  Der Juckreiz ist etwa zehnmal so unangenehm wie der der Moskitos und hält oft länger als fünf Tage an. Man könnte sie recht einfach loswerden, in dem man schnell davon läuft (Sandflies fliegen mit maximal 3km/h Geschwindigkeit!)

Sicherer ist es allerdings, wenn man locker sitzende Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen trägt und sich mit Insektenschutzmittel mit hoher DEET Konzentration einsprüht.

31. Pflanzenwelt

Die Vielzahl der Pflanzenarten in Neuseeland ist atemberaubend. Neben Orangen- und Zitronenbäumen, Macadamia und Avokado-Sträuchen sowie unendlich vielen Fernarten findet man eine große Zahl an Pflanzenarten, die einem fremd sind. Es scheint, als sei die Pflanzenwelt hier vor vielen Jahrhunderten stehengeblieben, und manchmal hat man sogar das Gefühl, daß einem während der Wanderung durch den alpinen Wald jeden Moment ein Dinosaurier begegnet. Ganz besonders beeindruckend sind die riesenhaften Kauri-Tannen!

Milford Track

Lebensweise

32. Öffentliche Grills

An Stränden und in Parks findet man oft Open-Air Grills, die jedermann zugänglich sind. Sie funktionieren per Gasflasche, man muß lediglich NZ$2 bezahlen und den Hahn aufdrehen und in kurzer Zeit ist das Barbeque bereit.

33. Freundlichkeit der Einheimischen

Neuseeländer, die sich auch gerne als Kiwis bezeichnen, sind ausgesprochen freundlich, unkompliziert und lieben es, mit jedem zu reden. Ob im Park, am Strand oder auf dem Wanderweg, Leute grüßen mit einem freuindlichen “Hi” oder “Wie geht es dir?” Oft ist dies der Beginn einer längeren Unterhaltung. Es ist nichts ungewöhnliches, einer unbekannten Person auf der Straße zu begegnen und in ein Gespräch über das Wetter, die Reiseroute oder ähnliches verwickelt zu werden. Man braucht dabei nicht befürchten, daß diese Person irgendwann die Hand ausstreckt und dich um Geld bittet. Hier will man einfach nur miteinander reden!

34. (Nicht nur) Kinder laufen barfuß

Schuhfabrikanten können hierzulande kein großes Geschäft machen – ob im Supermarkt oder Krankenhaus, Kinder (und gelegentlich auch Erwachsene) laufen immer Barfuß, und das nicht nur im Sommer. Schuhe werden hier einfach nicht benötigt!

35. Rugby

Rugby ist hier ohne Zweifel Sport Nr.1. Kiwis sind berechtigterweise sehr stolz auf ihre berühmte Nationalmannschaft und es wird euch nicht gelingen, diesem Thema zu entkommen.

Während eures Aufenthalts werden euch die “All Blacks” (oder auch liebevoll die “ABs” genannt) recht vertraut werden und ihr werdet nicht die ersten Besucher sein, die am Ende wie viele Einheimische auch ein schwarzes Trikot mit der Aufschrift “All Blacks” tragt…

36. Wöchentliche Miet- und Gehaltszahlung

Etwas ungewöhnlich wird es erscheinen, daß Wohnmieten wöchentlich bezahlt werden. Dem steht dann andererseits dagegen, daß man Löhne auch wöchentlich empfängt.

37. Öffentliches Trinkwasser

Lauft ihr durch die Stadt, einen Park oder am Strand und verspürt plötzlich Durst? Kein Problem, an den meisten Orten werdet ihr einen Trinkwasserhahn finden, der für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist.

38. Kostenloses Wasser in Restaurants und Cafes

In Neuseeland ist es nicht nötig, sich Trinkwasser in Restaurants oder Cafes extra zu bestellen. Gläser und auch Karaffen sind oft bereitgestellt, von denen man sich selbst bedienen kann.

39. Werbung für Beerdigungen

Man empfindet es zu Anfang vielleicht als ein wenig makaber, wenn man große Plakatwände sieht oder im Radio Werbung hört, in denen Beerdigungsinstitute ihren Service anbieten.

Das ist in Neuseeland durchaus nicht tabu und man kann schon durch ein paar Klicks seine eigene Bestattung organisieren und bezahlen.

40. Entfernung

Von Neuseeland aus gesehen ist das am nächsten gelegene Land Australien oder die Pazifischen Inseln – alle sind mindestens einen dreistündigen Flug entfernt. Nach eurem Besuch in Neuseeland werdet ihr ohne Zweifel den Ausdruck “weit entfernt” neu einordnen.

Solltet ihr vorhaben, von Neuseeland abzufliegen, so könnt ihr diesem Link folgen, um euch nach den besten Flugpreisen zu erkundigen.

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